Ein Jahrhundertroman: Heimsuchung

Maria und Alex sprechen über Jenny Erpenbecks Roman »Heimsuchung« (2007). Ein Haus am See steht im Mittelpunkt. Menschen kommen, leben, verschwinden. Das Haus wechselt die Besitzer. Das Land wechselt seine Herrscher. Die Landschaft bleibt.

Der bescheiden daherkommende Roman erzählt in kurzen Episoden von Krieg, Enteignung, Flucht, Heimat und Erinnerung. Wie gelingt es Erpenbeck auf gerade einmal 200 Seiten ein ganzes Jahrhundert zu beschreiben? Wir blicken auf ihre Sprache und literarische Kunst, die auf so engem Raum ein faszinierendes Panorama entwirft.

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