Kapitel 1: Herz der Finsternis

1. Rückblick

Rahmung: Ein anonymer Erzähler sitzt bei Flaute auf einem Schiff vor den Toren Londons. Einer der Seemänner beginnt von einer vergangenen Reise in den Urwald des Kongo zu berichten.
Schon als Kind faszinierte er sich für die leeren Stelle auf der Weltkarte. Als er einen neuen Job sucht, heuert er bei einer Handelskompanie an. Seine Tante verbindet damit große Hoffnungen auf missionarisches Wirken. Zwei eigentümliche Frauen, die im Büro der Kompanie mit schwarzer Wolle stricken, vermitteln eine düstere Vorahnung.
Auf einer langen Schifffahrt entlang der Küste empfängt Marlow erste Eindrücke der undurchdringlichen Natur. Anscheinend ohne jeden Sinn schießt ein französisches Kriegsschiff vom Meer aus in den Urwald.
An der Außenstation angekommen nimmt er die dehumanisierende Behandlung schwarzer Arbeiter wahr. Ein weiß strahlender Buchhalter spricht ein erstes Mal vom erfolgreichen Elfenbeinhändler Kurtz im Landesinneren. Unordnung, Krankheit, Tod, Apathie und Müßiggang prägen die Atmosphäre.
Nach einem zweiwöchigen Fußmarsch erreicht Marlow die Zentralstation. Sein Dampfer liegt dort am Boden des Flusses. Er macht sich an die mühsame Arbeit, das Schiff wieder fahrtüchtig zu machen. Er begegnet dort einem undurchsichtigen Direktor und einem intriganten Agenten, der sich von einer angeblichen Verbindung zwischen Marlow und Kurtz Karrierechancen erhofft.

2. Vorschläge fürs Gespräch

Ich bin gespannt, wie es dir mit dem ersten Abschnitt ging. Ich habe mich gefreut, dass die Abstimmung auf diese Erzählung gefallen ist – ich finde sie startet unglaublich stark!

Zur Strukturierung der Diskussion biete ich einige Gesprächsfäden an. Ich liste sie hier kompakt auf und lege sie als je eigenen Kommentar am Endes des Beitrags an. Per “Antworten” kannst du deine Beobachtungen, Fragen, Überlegungen eintragen und auf andere reagieren. Zusätzliche Gesprächsfäden können natürlich auch eröffnet werden. Meine Vorschläge:

  • Erste Eindrücke: Wie bist du ins Buch hineingekommen? Warst du gleich “drin” oder hat es dich etwas Mühe gekostet?
  • Stimmung: Die Handlung ist überschaubar. Conrad kreiert Stimmungen. Wie hast du diese wahrgenommen, welche Grundgefühle hat es bei dir ausgelöst?
  • Europa und Afrika: Historisch geht es um den Kolonialismus in Zentralafrika. Welches Bild entsteht bei dir von Europa? Welches vom (anonymen, aber als belgisch Kongo identifizierbaren) afrikanischen Land?
  • Szenen: Welche Szenen haben bei dir bleibenden Eindruck hinterlassen?
  • Motive: Welche (vielleicht: wiederkehrenden) Motive sind dir aufgefallen?
  • Zitat der Woche: Welches Zitat ist dein Zitat der Woche?
3. Zur Bezeichnung afrikanischer Personen im Text

Zur Entstehungszeit von Herz der Finsternis war es im Englischen üblich, schwarze Menschen mit dem N– Wort zu benennen. Das ist im Original so und in vielen Übersetzungen beibehalten.
Ich sehe unser Gespräch nicht als den Ort, die Debatte über Veränderung an Originaltexten zu führen.
Mir ist wichtig, sauber zu unterscheiden: Zwischen dem Gebrauch problematischer, abwertender Begriffe in einem historischen Text. Und der Wiederholung der Begriffe in heutiger Sprache.
Darum: Sofern das N– Wort in Zitaten aus dem Text vorkommen sollte, werde ich es nicht zensieren. In der Diskussion über den Text werde ich es nicht wiederholen und erwarte dasselbe von Mitdiskutierenden. Alternative Bezeichnungen sind sehr einfach zu finden: Einheimische, Schwarze, Afrikaner.

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Julia

Ich habe recht wenig verstanden und war schnell gelangweilt. Ich habe den Eindruck, dem Autor geht es vor allem um seine geschraubte Ausdrucksweise und weniger darum, die Handlung zu erzählen.

Claudia

Ich muss gestehen, dass ich auch einige Passagen nicht verstanden habe. Der Original Text in Englisch brachte mir auch keine Erleuchtung. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, irgendwas zu verpassen.

Claudia

Z. B. die Schilderung des Kriegsschiffes: “…lag der Kreuzer da, unverständlich, und feuerte in einen Erdteil hinein.”
Ich dachte erst, das ist schlecht übersetzt, aber im englischen steht auch “firing into a continent”.
Die Formulierung stört mich irgendwie, soll das ein tieferer Sinn sein, dass ganz Afrika da beschossen wird oder was?

Oder das “große künstliche Loch, das jemand in den Hang gegraben hatte, dessen Zweck aber nicht zu erraten war.” Soll das ein Grab sein? Muss ich mir das merken? Oder ist das unwichtig? So denke ich die ganze Zeit beim Lesen, ich verstehe nur die Hälfte, weil ich auf die falschen Sachen achte.

Natalie

Ich bin etwas hineingestolpert. Ich hatte nicht mit einer Erzählung in einer Erzählung gerechnet. Es liest sich anspruchsvoll aber gut nach einigen Seiten.

Claudia

Ich habe ganz gut hineingefunden, finde es aber sehr anstrengend zu lesen. Spaß macht es nicht, es ist Arbeit. Bin aber bereit, für Erkenntnisgewinn zu arbeiten 😉

Ingrid

Ich bin gut in das Buch gekommen, ich frage mich allerdings, wozu die Rahmenhandlung auf der Themse gut ist? Mein Tipp: so soll der Kontrast zwischen dem alten Seemann/jungen abenteuerlustigen Seemann, zwischen der Themse/Europa und dem Kongo/Afrika gezeigt werden. Und wir wissen, dass Marlow seine Reise erstaunlicherweise überleben wird. Denn nach all den Andeutungen im ersten Teil hätte ich eher dagegen gewettet, dass er lebend aus der Sache raus kommt. PS: Ich hab die Reclam-Ausgabe, die Übersetzung ist super. Ich habe auch in ein Hörbuch reingeht, die Übersetzung hat mir weniger gefallen (auf Spotify gibt es 4 verschiedene Versionen)

Zuletzt bearbeitet am 30 Tage zuvor von Ingrid
Karo

Ich fand grade die Anfangsszenerie auf der Themse sehr schön und unbestimmt bedeutungsvoll beschrieben (der Fluss als Verbindung in die große weite Welt mit gleichzeitigem Blick zurück auf die große, irgendwie düster brodelnde Stadt London) und denke die Themse ist das gezielt von Conrad plazierte symbolische Gegenstück zum Fluss Kongo: Heimat-Fremde / Kultur-Natur / Zivilisation-Wildnis etc. – aber eben durch den Bezug zu den Römern auch mit dem Hinweis versehen, dass diese Gegensätze “relativ” sind und ohne echte Wahrheit.

Ingrid

Ja die Beschreibung der Themse finde ich auch wunderbar schön, die Sätze über den dienstbaren Gezeitenstrom und seine Geschichte, aber auch die Beschreibung wie das Treiben der großen Stadt auf dem schlaflosen Fluss weitergeht, habe ich mir farbig markiert, um sie immer und immer wieder zu lesen. Ich habe mir am Anfang auch notiert, dass die Themse schon jetzt mein “Lieblingsmensch” der Erzählung ist. Beim weiteren Lesen des ersten Teils fand ich die Bezeichnung umso passender, denn die Themse wird menschlicher, empathischer und mit mehr Persönlichkeit dargestellt als die Menschen, denen wir bisher begegnet sind.

Dörthe

Ich bin, wie andere hier schon geschildert, nicht so wirklich gut in die Geschichte hineingekommen. Ich finde die Erzählweise schwierig und musste einige Passagen doppelt lesen, weil ich beim ersten Lesen nicht bemerkt habe, dass die Situation wieder auf die Themse gewechselt hat.
Ich habe allerdings schon sehr schnell eine Antipathie gegen die weißen Herren entwickelt. Ich konnte mir bildlich vorstellen, wie sie in ihren vornehmen Anzügen denken, sie sind etwas besseres und die Einheimischen wegen des Elfenbeins ausbeuten (da regt sich automatisch auch mein Tierschützerherz. Grausam gegen Menschen und Tiere auf einem fremden Kontinent bewegen sie sich meiner Meinung nach sehr überheblich und herablassend. Während ich diesen Kommentar verfasse, merke ich, dass ich doch mehr in der Geschichte bin, als ich dachte😅

Saru

Für mich bedeutet, “gutes Hineinkommen” in eine Geschichte, dass in meinem Kopf Bilder entstehen und ich nicht nur die Handlung so leicht verfolgen sondern auch Orte, Hinweise auf reale Ereignisse (hier z.B. die Namen der Schiffe wie Golden Hind) und das Zeitgeschehen (Schifffahrt in der Kolonialzeit) nachvollziehbar sind. Das ist mir hier erst gelungen nach ein wenig Recherche in Google Earth und Wikipedia und nachdem ich etwas über das Leben des Schriftstellers gelesen hatte). Danach ging es leicht und spätestens als Marlow mit seiner Erzählung startete, war ich gefangen. Mir gefällt die Sprache ausgezeichnet und ich fand sie überraschend modern (Ausgabe Fischer Klassik).

Claudia

Ich spüre Hitze und Beklemmung. Ich rieche fauligen Schlamm und Ausdünstungen von kranken Menschen. Ich höre die Trommeln in der Ferne und Fliegengesumm.
Die Beschreibungen gelingen dem Autor gut.

Dörthe

Wie schon im oberen Kommentar empfinde ich im Rückblick heute Wut und auch etwas Scham… ist es nicht auch heute noch so, dass sie viele über andere Kulturen stellen und Völker und Länder aus Profitgier ausgebeutet werden? So denke ich, während ich diesen Textbeitrag in mein neues Handy tippe

Claudia

Ich empfinde eher Hochachtung und Demut vor den großen Leistungen und dem Mut der Menschen, immer weiter zu forschen und die Menschheit voranzubringen.

Saru

Die Atmosphären die Conrad hier immer wieder entstehen lässt, beeindrucken mich. Sie scheinen sowohl innere wie äussere Stimmungen zu betreffen und sind sowohl hell und düster zugleich… und manchmal ist nicht ganz klar, in welcher Realität wir uns grad befinden (oder in verschiedenen gleichzeitig?). Im Westen lag nach wie vor nunmehr als Lichtschimmer, die Aura der gewaltigen Stadt, ein düsterer Schleier im Sonnenschein, ein gespenstischer Glanz unter den Sternen. “Und auch das”, sagte Marlow unvermittelt, “ist einmal einer der finsteren Orten der Erde gewesen.” Hier deutet schon was darauf hin, was die Finsternis sein könnte – nicht nur weil noch keine beleuchtete Zivilisation vorhanden war – auch das Elend, das mit einer Eroberung einher geht.

Zuletzt bearbeitet am 30 Tage zuvor von Saru
Julia

Bei der Schilderung der schwarzen Menschen, die ausgehungert, ausgebeutet, in Ketten gelegt werden, bis sie zu nichts mehr zu gebrauchen sind, musste ich an die Bilder von Juden im KZ denken und wie sich die Geschichte wiederholt.

Claudia

Mir kommt es so vor, dass eigentlich nur Verrückte auf die Idee kommen können, in diese fremde und gefährliche Welt Afrikas einzudringen. Warum bleibt man nicht im zivilisierten, angenehm temperierten Europa? Es geht (wie fast immer) nur um Geld. Entweder sind es gierige Reiche, die den Hals nicht vollbekommen können oder Arme, die endlich mal ein Stück vom Kuchen abbekommen wollen.

Saru

Ein viktorianisches, strenges und überhebliches England, entsteht vor meinen Augen. Eine Kolonialmacht, die sich im Recht fühlt, mit ihren Werten und ihrem Lebensstil ein Land zu überfallen (wie sie einst überfallen worden sind). Alle europäischen Kolonialmächte gieren nach den Reichtümern Afrikas (hier Elfenbein). Ein heisses, staubiges Land erscheint vor meinem geistigen Auge wenn ich an den Kongo denke, der hier gerade von England unterworfen wird. Die Kolonialisten versklaven und entmenschlichen die Einheimischen, lassen sie verhungern. Conrad hat dies atmosphärisch toll beschrieben als grünliches Dämmerlicht – wie eine düstere Vorahnung auf die Finsternis, die da noch folgen soll. Die Kriegsschiffe sind eigentlich legale Piratenschiffe auf Auftrag der Regierungen (hier die Queen) und senden ihre Soldaten, Zollbeamten und ihre Handelsmänner, um in gestärkten Hemden bei Hitze und Staub den Kontinent auszubeuten und mit Schätzen beladen zurück zu kehren. Während die Einheimischen, wenn sie können, aus ihrer Reichweite flüchten. Die Weissen scheinen dem Land nicht gewachsen… sie wehrt sich, die Wildnis.

Claudia

Tatsächlich auch die oben zitierte Schilderung der “ausgemusterten” Arbeiter.

Dörthe

Menschen in Ketten, Menschen im Schatten eines Baumes, dünn und ausgemergelt zum Sterben abgelegt. Menschen, die geschlagen werden und deren Schreie man in der Finsternis hört, blutiges Elfenbein, was aus dem Wald getragen wird

Claudia

Wo liest du denn was von blutigem Elfenbein? Kann mich gar nicht erinnern.

Dörthe

Ich muss gestehen, ich finde die Stelle momentan nicht. Ich habe keine Ahnung, ob ich das in einem der Texte, die ich über dieses Buch gelesen habe, im Kopf behalten habe. Oder ob ich es versehentlich aus einer anderen Geschichte falsch verknüpft habe. Ich lese meist ohne Marker oder Notizen. Falls ich die Stelle finde, melde ich mich noch einmal

Saru

Die Szene ganz am Anfang als der Erzähler von den Seemännern sprach; dass die Menschen wären, die gerne zu Hause bleiben – wobei das Zuhause ihr Schiff sei und ihre Heimat die See. Und sind seien gar nicht neugierig auf die Fremde. Während Marlow ein Getriebener sei (ein Abenteurer, was offenbar selten sei) – auch die Nuss-Metapher gefiel mir, toll beobachtet und schön zu lesen.

Die strickenden Frauen… Morituri te salutant – und das Bild des schwarzen Leichentuchs, dass Marlow in den Sinn kommt. Und ich dachte noch, wenn noch eine Frau dazukommt und den Faden durchschneidet, sind wir bei den griechischen Mythen.

Marlows ersten Eindruck an der Küste und die Beschreibung der halblebendigen Einheimischen im grünlichen Dämmerlicht.

Der Direktor mit den kalten Augen, der meint ein Mann müsse ohne Eingeweide sein auf diesem Kontinent. Überleben als Karrierestrategie.

Als Marlow merkt, dass sein geistiger Zustand sich verändert und er sich selbst beim Lügen ertappt und wie er aufgibt, denn nach Monaten sind immer noch keine Nieten da – dafür Eldorado-Eroberer (die genau so grausam sind, aber ohne höheres Ziel).

Zuletzt bearbeitet am 30 Tage zuvor von Saru
Ingrid

“Bon voyage.” in Verbindung mit “Ave! Alte Strickerin mit der schwarzen Wolle. Morituri te salutant.”

Claudia

…als nähme ein Ichthyosaurus ein Lichtbad in dem großen Strom.

Noch schöner im Original: “a bath of glitter”

Ingrid

In der Reclam-Ausgabe nimmt er auch ein Glitzerbad, wenn ich mich recht erinnere.

Saru

Und draussen umgab die stille Wildnis dies gerodete Fleckchen Erde – sie kam mir gross und unbesiegbar vor, wie das Böse oder die Wahrheit – und wartete geduldig darauf, dass die lächerlichen Eindringlinge wieder verschwanden. (S. 90 Fischer Klassik)

Karo

The old river in its broad reach rested unruffled at the decline of the day after ages of good service done to the race that peopled its banks, spread out in the tranquil dignity of a waterway leading to the uttermost ends of the earth. We looked at the venerable stream not in the vivid flush of a short day that comes and departs for ever but in the august light of abiding memories.

Ingrid

Die wehrhafte, feindselige Natur, die versucht, die Eindringlinge abzuhalten, sich nicht unterwerfen lassen will:
-“Die ganze einförmige Küste entlang, die von gefährlicher Brandung gesäumt war, als hätte die Natur selbst jeden Eindringling abzuhalten versucht”
-“Und die schweigende Wildnis draußen, die dieses gerodete Fleckchen Erde umgab, kam mir vor wie etwas Großes und Unbesiegbares, wie das Böse oder die Wahrheit, geduldig wartend, bis diese groteske Invasion ein Ende fände.”
-“Diese große Mauer aus Pflanzen, ein üppiges und verfilztes Gewirr aus Stämmen, Zweigen, Blättern, Ästen, Ranken, reglos im Licht des Mondes, glich einer wild wuchernden Invasion des lautlosen Lebens, einer heranrollenden Woge aus Pflanzen, hoch aufgetürmt, brechend, bereit auf die Bucht niederzustürzen und jedes von uns kleinen Menschlein aus seinem kleinen Dasein hinwegzufegen.”

Claudia

👏 Genau!
Und oft genug bezahlen die Eindringlinge ja auch mit dem Leben.

Saru

Das gefällt mir und ist mir nicht aufgefallen: da kommt mir noch der Buchhalter in den Sinn (bei dem wirklich alles sinnfrei schien), der gesunkene Dampfer (nur 2 Tage zuvor) und die Nieten, die nie ankommen.

Zuletzt bearbeitet am 30 Tage zuvor von Saru
Saru

Der Kontinent, der sich gegen die Eroberer wehrt die Einheimischen aber in sich Aufnimmt oder ihnen Schutz bietet.

Die schlechten Omen, die Marlow ein ungutes Gefühl geben; oft mit Metaphern wie Dämmerung, Schatten, Finsternis, Fäulnis, Verderben u.ä. beschrieben.

Die Gier und die Verführung durch mögliche Reichtümer – oder wie bei ihm durch die Schlange (Fluss) er will auch etwas finden dort… aber was?

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